SPD-Ortsverein Hemmoor: www.spd-hemmoor.de
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Einsatz für Hemmoor und umzu

Wir sind auch auf Facebook präsent! Dies ist das Titelbild der Facebook-Seite der SPD Hemmoor - aktuell und interaktiv.

Aus dem Kreistag: Zuwanderung, Schulen, Wespa

20. 11. 2015. Auf der letzten Kreistagssitzung wurden mehrere Themen von grundsätzlicher Bedeutung behandelt. Der Hechthausener Kreistagsabgeordnete Uwe Dubbert war zu verschiedenen Themen aktiv an der Diskussion beteiligt.

 
Auf seine Initiative wurde von der SPD/Grünen-Gruppe  der Antrag eingebracht,  die wichtigsten Grundsätze unserer Verfassung, namentlich die Grundrechte, in für Zuwanderer verständlicher Form schriftlich niederzulegen und in geeigneter Form allen Zuwanderern bekanntzumachend .  Zur Begründung führte Dubbert aus: Um sozialen Frieden zu erhalten und dauerhaft sicherzustellen ist es von erheblicher Bedeutung, den Zuwanderern die Basis unseres Zusammenlebens kenntlich und vertraut zu machen.
 

Basis unseres Gemeinwesens und Garant für gedeihliches Miteinander stellen insbesondere die Grundrechte dar. Diese sind die Grundlage für ein Leben in Freiheit und Sicherheit, stellen aber auch fundamentale Pflichten gegenüber unseren Mitmenschen für dar, deren Grundrechte zu akzeptieren und zu wahren. Die Geltung der Grundrechte ist jedoch bei weitem nicht für alle Länder, aus denen Flüchtlinge kommen, Selbstverständlichkeit. Daher dürften unsere Grundrechte vielen Zuwanderern nicht bekannt sein. Demzufolge erscheint es zwingend geboten, die elementaren Grundrechte (Menschenwürde, Gleichberechtigung, Meinungsfreiheit) in geeigneter Form in verschiedenen Sprachen bekanntzumachen und auf die Verpflichtung zur Einhaltung gegenüber den Mitmenschen hinzuweisen. 

 

Hinsichtlich der von acht (!)  unterschiedlichen Vorlagen begleiteten Diskussion um die Veränderung der Schuleingangsbereiche setzte sich der Abgeordnete für den Erhalt der Wahlfreiheit der Hechthausener Eltern ein. Diese sei mit der mehrheitlich beschlossenen Satzung gewährleistet. Sollten Bestrebungen  zur Einführung einer Oberschule in Hemmoor sichtbar,werden,  entfalle die Geschäftsgrundlage für die jetzige Satzung, die dann jederzeit angepaßt werden könne. Gegenwärtig sei die Satzung ein Kompromiss, mit dem sowohl Lamstedt, Hemmoor und vor allem Hechthausender Eltern leben können. Der Kompromiß helfe auch, die zwischen Hemmoor und Lamstedt in verschiedenen Bereichen oft zu Tage getretenen Konkurrenzsituation zu entschärfen. Vor allem aber kam es Dubbert darauf an, die Schulentwicklung nicht über die Einzugsbereiche zu regeln und quasi durch die Hintertür Schulpolitik zu machen. Wichtig sei die Fortschreibung des Schulentwicklungsplanes, die — lange von ihm gefordert - nun endlich in Arbeit sei. Die Beteiligung der Elternschaft, für die er sich einsetzen werde, sei die ungleich wichtigere Aufgabe als die derzeitige Debatte um die Eingangsbezirke.

 

Hinsichtlich der umstrittenen Schließung der Wespa-Filialen seien die Verantwortlichen selbst dafür verantwortlich, daß die Art und Weise der  (Nicht) Kommunikation als "Basta-Politik“ empfunden werde. Für künftige Maßnahmen erwarte Dubbert eine Erklärung, daß Entscheidungen transparent und verbraucherfreundlich kommuniziert würden. Andernfalls werde er antragsmäßig anstreben, die kommunalpolitisch an den wirtschaftspolitischen Entscheidungen Beteiligten Mandatsträger zu verpflichten, die für die Akzeptanz kommunal beeinflusster Unternehmen lebenswichtige kundenfreundliche Transparenz einzufordern.

Uwe Dubbert: "So weit waren wir noch nie!“

(www.oste.de). Nach vielen skeptischen Äußerungen in der jüngsten Vergangenheit eröffnete sich den Mitgliedern des Regionalausschusses des Cuxland-Kreistages am Dienstag eine unerwartet positive Perspektive.
 
In der Sitzung wurde das Gutachen zur Einführung des HVV für den Landkreis bekanntgegeben. Danach kämen bei Einführung der Vollmitgliedschaft auf den Kreis und die Gemeinden jährliche Kosten von 2,1 bis 2,5 Millionen Euro zu. Allerdings werde alternativ die Einführung nur für die Samtgemeinde Hemmoor geprüft. Die Ergebnisse hierzu werden für Oktober erwartet. Daneben gebe es Überlegungen zu weiteren Tarifvarianten mit unterschiedlichen Kostenfolgen.
 
Der Hechthausener SPD-Kreistagsabgeordnete Uwe Dubbert wertete die vorgestellten gutachterlichen Äußerungen als äußerst positiv für die Bemühungen um die Einführung des HVV-Tarifs. 
 
Mit Gutachenauftrag und Bereitschaft zur finanziellen Anschubfinanzierung habe das Land sich erstmals in die finanzielle Verantwortung nehmen lassen. Insbesondere der Staatssekretärin Daniela Behrens gebühre großer Dank dafür. 
 
Im übrigen dürfe der Fokus nicht nur auf die  Summe  der Ausgeben gerichtet sein. Der Blick müsse auch auf die zu erwartenden positiven strukturpolitischen Auswirkungen gerichtet sein, die den Ausgaben  gegenzurechnen seien. Die finanzpolitisch bange Frage „Können wir uns den HVV leisten?“ müsse vielmehr abgelöst werden durch die Frage“Können wir es uns für unsere Bevölkerung leisten, auf den HVV zu verzichten?“  
 
Immerhin würden 80  Prozent der Bahnkunden finanzielle Vorteile vom HVV haben. Im Interesse der Bervölkerung müsse man die politische Frage endlich beantworten, was uns der HVV wert ist.
 
Die weiteren gutachterlichen Ergebnisse werden vermutlich im November im Ausschuß vorgestellt. Die aktuellen Informationen wurden allgemein begrüßt und  von Ausschußmitglied Dubbert  mit  den Worten "So weit waren wir noch nie“ zusammengefaßt.
 
Auf seinen Antrag beschloß der Ausschuß, bereits jetzt die Kommunen in die weiteren Überlegungen einzubeziehen. Ergänzend dazu  wurde auf Antrag von Lasse Weritz (CDU), beschlossen, die Beratungen mit den anderen betroffenen Landkreisen fortzusetzen.       
 
Zum Thema im Archiv:
 

Von den Oste-Pütten zum Bermuda-Dreieck

(www.oste.de). Viele halten sie für die einflussreichste Frau im niedersächsischen Landtag: Johanne Modder. Am Mittwoch fand die Chefin der SPD-Landtagsfraktion Zeit, um während ihrer viertägigen Sommerreise auch das Osteland zu besuchen, das von der Politik jahrzehntelang vernachlässigt worden war.

 
Vor einer Tour mit dem "Püttenhüpper" und einer Besichtigung des Ferienparks Geesthof der Familie Marschalck in Hechthausen-Klint wurde die SPD-Politikerin von Bürgermeister Jan Tiedemann und dem AG-Osteland-Vorsitzenden Jochen Bölsche am "einstmals vergessenen Fluss" begrüßt.
 
Die Redner machten sie mit den mit den wichtigsten Wünschen der Region vertraut – allen voran die Forderung nach rascher Einbindung in den Hamburger Verkehrsverbund (HVV), die auch von Vize-Landrat Gunnar Wegener und dem Kreistagsabgeordneten Uwe Dubbert (beide SPD) engagiert verfochten wurde.
 
Zuversichtlich zeigten sich die Kommunalpolitiker, dass die jüngsten Entscheidungen der rot-grünen Landesregierung  - großzügige Entschuldungshilfen für Cuxhaven und das Cuxland, die neue Elblink-Fähre und vor allem die Siemens-Ansiedlung - positiv bis ins Osteland hinein ausstrahlen werden.
 
AG-Osteland Gründungsmitglied Hubertus von Marschalck hob hervor, dass es an der Oste gelungen sei, mit den neuen Pütten "Synergieeffekte zwischen Deichbau, Tourismus und Naturschutz" zu erzielen. 
 
Bürgermeister Tiedemann freute sich, dass sich neuerdings wieder ein "positiver Trend" in der lokalen Bevölkerungsentwicklung bemerkbar mache. Begrüßenswert sei, dass der Geesthof, größter Touristik-Anbieter in der Samtgemeinde, kontinuierlich erweitert worden sei und erweitert werden solle.
 
Mit großer Aufmerksamkeit verfolgte die Besucherin aus Hannover die Darlegungen über die bereits erzielten touristischen Fortschritte in der Osteregion und über das starke ehrenamtliche Engagement der über 570 Ostefreunde sowie einige nützliche Anregungen von Samtgemeinde-Bürgermeister Dirk Brauer (Hemmoor) für eine gemeindefreundlichere Förderpraxis.
 
Vor ihrer Weiterreise nach Bremerhaven versprach Modder, sich weiterhin für "punktgenaue Lösungen für die Region" einzusetzen und gerade auch dem ländlichen Raum Chancen für eine Weiterentwicklung zu eröffnen.
 
Trotz der Begehrlichkeiten der Großstädte dürften Fördergelder nicht auf das "Bermudadreieck Braunschweig - Hannover - Göttingen" konzentriert werden, schloss die selber in Friesland verwurzelte Politikerin (www.johanne-modder.de).

Windpark: Osten bleibt beim Nein

12. 8. 2015. Unter Rekordbeteiligung der Bevölkerung - rund 100 Zuhörer - hat der Rat der Gemeinde Osten heute Abend erwartungsgemäß sein Nein zu einem Windpark innerhalb der Ortschaft, in Sichtweite der Schwebefähre, bekräftigt. 

 
Die Stellungnahme soll auf der Webseite der Gemeinde veröffentlicht werden.
 
SPD-Fraktionsvorsitzender Lothar Klüser bot Bürgermeister Carsten Hubert (CDU) enge Zusammenarbeit bei der Abwehr der Raumordnungspläne der Kreisverwaltung an. Wenn die Gemeinde mit dem gallischen Dorf Klein Bonum verglichen werde, wolle er gern Obelix sein, sofern Hubert die Rolle des Asterix übernehme, sagte der Oppositionsführer.
 
Der Sprecher der Bürgerinitiative gegen die geplanten zwölf rund 200 Meter hohen Anlagen, Detlef Palm, appellierte an die Ostener, die am 20. August endende Einwendungsfrist des Landkreises nicht zu versäumen und sich beispielsweise per E-Mail zu äußern (regionalplanung@landkreis-cuxhaven.de).

Cuxland schaut auf Oberndorf

28. 5. 2015. Offenbar inspiriert von den vielfältigen bürgerschaftlichen Aktivitäten in Oberndorf – vom ehrenamtlich geführten ehemaligen Dorfgemeinschaftshaus bis zur Energiegenossenschaft –, plant die SPD im Landkreis Cuxhaven eine kreisweite Veranstaltung zum Thema "Ehrenamt und Genossenschaften – Ansätze zur Stärkung der Infrastruktur im Cuxland" am Mittwoch, 3. Juni, 19 Uhr, in Oberndorf, Gasthaus "Zur Sietwende" (Henning).

 

Die Oberndorfer Veranstaltung zum Thema Ehrenamt ist Teil des (wahlkampffreien) "Programmjahres 2015", in dem die SPD im Landkreis Cuxhaven insgesamt neun Bürgerdialoge zu Themen wie Zuwanderung, Arbeitsmarkt, Prävention, Mobilität und Jugendförderung plant - siehe hier.

 

Henning Scherf gab wichtige Impulse

29. 3. 2015. Starke positive Resonanz fand der Vortrag des Bremer Ex-Bürgermeisters Henning Scherf in Hechthausen (Foto: Bert Frisch). Seine Vorschläge zum gemeinsamen Leben im Alter stellte der Sozialdemokrat jetzt auch in einem mdr-Interview vor, das hier abgerufen werden kann.

 

Die Bürgermeister Jan Tiedemann hatte alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zur Auftaktveranstaltung zum Projekt „Nachbarschaftsengel“ mit  Dr. Henning Scherf ins Landhaus Ostekrone eingeladen.

 

Die demografische Entwicklung stellt besonders für ältere Menschen - gerade in unserer strukturschwachen Region - eine immer größere Herausforderung dar. Henning Scherf ist prominenter Verfechter dezentralisierter, ambulanter Pflege: "Nachbarschaftshilfe ist die Zukunft. Sie ist die beste Möglichkeit, möglichst lange, auch im höheren Alter noch selbständig in der eigenen Wohnung bleiben zu können. Dabei ist es unerheblich, ob diese Hilfe professionell organisiert ist, oder auf informeller Übereinkunft beruht".

 

Nachbarschaftshilfe, ob professionell oder ehrenamtlich organisiert, erscheint auch bei uns als gutes Mittel, damit alte Menschen trotz zunehmender Handicaps möglichst lange würdevoll in vertrauter Umgebung und Gemeinschaft leben können, getragen von Kontakten und dem Miteinander von Nachbarn, Freunden und Verwandten.

Cuxland-SPD plant neun Bürgerdialoge

Staatssekretärin Daniela Behrens informiert über geplante Veranstaltungen
Unter den Delegierten: Distriktsvorsitzende Sabine Wist (l-) und Jan Tiedemann (r.)

21. 3. 2015. Offenbar inspiriert von den vielfältigen bürgerschaftlichen Aktivitäten in Oberndorf – vom ehrenamtlich geführten ehemaligen Dorfgemeinschaftshaus bis zur Energiegenossenschaft –, plant die SPD im Landkreis Cuxhaven eine kreisweite Veranstaltung zum Thema "Ehrenamt und Genossenschaften – Ansätze zur Stärkung der Infrastruktur im Cuxland" am Mittwoch, 3. Juni, 19 Uhr, in Oberndorf, Gasthaus "Zur Sietwende" (Henning).

 
Das teilte die Vorsitzende, Staatssekretärin Daniela Behrens, heute auf dem SPD-Kreisparteitag in Otterndorf mit. Die Oberndorfer Veranstaltung zum Thema Ehrenamt ist Teil des (wahlkampffreien) "Programmjahres 2015", in dem die SPD im Landkreis Cuxhaven, so Behrens, insgesamt neun Bürgerdialoge zu Themen wie Zuwanderung, Arbeitsmarkt, Prävention, Mobilität und Jugendförderung plant (siehe unten).

Osten/O'feld: Schwebefähren-Partnerschaft der Herzen

Schwebefährenfreunde Klaus-Dieter Ströh (O'feld) und Lothar Klüser (Osten)

17. 1. 2015. Auch eine Delegation aus der Partnergemeinde Osten konnte heute der Osterrönfelder Bürgermeister Bernd Sienknecht beim traditionellenNeujahrsempfang des Schwebefährendorfs am Nord-Ostsee-Kanal begrüßen. Die seit zehn Jahren bestehende Partnerschaft mit Osten werde "herzlich gelebt" und "von den Menschen getragen", sagte Sienknecht.

 
In Osterrönfeld, wo eine Straße im Neubaugebiet jetzt "Ostener Ring" heißt, präsentierte SPD-Kommunalpolitiker  Lothar Klüser vom Vorstand des Ostener Schwebefährenvereins einen von Fährchef Karl-Heinz Brinkmann gestalteten Flyer, der zur Feier des Zehnjährigen der Gemeinde-Partnerschaft während des 10. Ostener Fährmarkts am 16./17. Mai einlädt.
 
Bürgermeister Sienknecht, der aus Osten auch die stellvertretende Bürgermeisterin Silke Mahler begrüßen konnte, berichtete über eine zunehmende Auslastung des neuen Schwerlasthafens am Nord-Ostsee-Kanal sowie über Erfolge bei der Gewerbeansiedlung – mehr hier.
 
Der Empfang klang traditionsgemäß mit der Ehrung erfolgreicher junger Sportler und Musiker sowie verdienter Ehrenamtlicher aus.

Kehdinger Genossen liebäugeln mit Hemmoor

Jonny Röndigs und Martina Pfaffenberger mit dem Cuxhavener Vize-Landrat Gunnar Wegener

16. 1. 2015. Eine neue große Gebietskörperschaft im Raum Kehdingen-Oste hat der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Nordkehdingen, Jonny Röndigs, ins Gespräch gebracht. 

 
Statt der Bildung einer Einheitsgemeinde im Bereich der jetzigen Samtgemeinde Nordkehdingen sei ein weiträumiger Verbund selbstständiger Gemeinden anzusteuern, zitiert ihn heute das Stader Tageblatt: "Wir streben eine große Lösung, einen Zusammenschluss mit Drochtersen oder Hemmoor, an."
 
Zuvor hatten sich die traditionsreichen SPD-Gliederungen Balje und Nordkehdingen in einer "historischen Sitzung" zu einem neuen Ortsverein zusammengeschlossen, der die ganze Samtgemeinde abdeckt.
 
Dem Vorstand des neuen Ortsvereins gehören mit dem 2. Vorsitzenden Jörg Petersen aus Freiburg und der Kreistagsabgeordneten Martina Pfaffenberger aus Wischhafen auch zwei Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft Osteland an.
 
Zu den Vorstandsmitgliedern zählt auch der ehemalige Landtagsabgeordnete, Wischhafener Bürgermeister sowie hochverdiente Ostefreund und Natureum- und Tourismuspionier Heinrich von Bostel. 
 
Unterdessen präsentiert die Niederelbe-Zeitung heute ein altes - ebenfalls osteübergreifendes - Reformmodell des Steuerzahlerbundes: einen Zusammenschluss der drei Oste-Landkreise Cuxhaven, Stade und Rotenburg zu einer Region Cuxhaven.
 
Bei den dazu von den NEZ-Redakteurin Frauke Heidtmann eingeholten Stellungnahmen von Experten überwiegen die Skepsis und die Warnung vor dem Verlust von Bürgernähe. Der Niedersächsische Städte- und Gemeindebund stellt außerdem fest: "Größe schützt nicht vor Schulden."

Wie sicher ist die Oste-Brücke?

(www.oste.de). Der Hechthausener SPD-Kreistagsabgeordnete Uwe Dubbert hat eine Anfrage zum Zustand der einspurigen Behelfeisenbahnbrücke über die Oste an die Cuxhavener Kreisverwaltung gerichtet. Zu dem Nadelöhr an der wichtigen Bahnstrecke Hamburg - Cuxhaven heißt es in der Anfrage: "Die Ostebrücke bei Hechthausen befindet sich als einzige in einem eingleisigen Abschnitt (zwischen Himmelpforten und Hechthausen). Täglich befahren 40 Personenzüge (Metronom) im Stundentakt und zwischen zehn und 20 Güterzüge (zum Teil Schwerlastverkehr) die Strecke. Zugfrequenz und Streckenbelastung haben in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Eine weitere Zunahme ist insbesondere im Güterverkehr zu erwarten.“ Nachdem die Bahn unlängst in Sachen Brückenerneuerung einen Investitionsbedarf  in Milliardenhöhe beklagt hat, verlangt Dubbert nun Informationen über den Bauzustand der Oste-Brücke: „Das Alter dürfte ... deutlich über den bisher bekannten 70 Jahren Lebensdauer liegen.“ 

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Zum Thema: Wie lange hält dieses rostige Provisorium?

Johannßen: Ländliche Räume stärken!

16. 11. 2014. Schwerpunkte sozialdemokratischer Politik für die ländlichen Räume waren Thema einer Tagung der Arbeitsgemeinschaft 60 plus des SPD-Bezirks Nord-Niedersachsen im Bremervörder Oste-Hotel. Sachkundiger Referent war Claus Johannßen, Bürgermeister der Stadt Otterndorf, Fraktionsvorsitzender der SPD im Cuxhavener Kreistag und Mitglied im Bezirksvorstand der SPD in Nord-Niedersachsen.
Der Entwurf eines SPD-Grundsatzpapiers zum ländlichen Raum ist hier online zugänglich.

Meyer: Moorschutz kostet keine Weiden

 

22. 10. 2014. Der niedersächsische Moorschutz kostet keine Äcker und Weiden, versichert der Agrarminister Christian Meyer (Grüne) in einem ausführlichen Gespräch mit dem Weser Kurier, das hier online verfügbar ist.

Uwe Santjer greift Sorgen der Moor-Landwirte auf

16.10. 2014. Nach der Veranstaltung mit dem Minister für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Christian Meyer (Grüne), zum Landesraumordnungsprogramm (LLRP) in Sievern - siehe unten - haben sich viele Landwirte und Grundbesitzer mit ihren Sorgen und Interessen an den SPD Landtagsabgeordneten Uwe Santjer (Foto) gewandt. Laut Santjer befindet sich der Erlass des Landwirtschaftsministeriums, der voraussichtlich im Sommer 2015 in Kraft treten wird, im Beteiligungsverfahren. Bis zum 14. November 2014 können alle Akteure ihre berechtigten Interessen und ihre Sorgen dem Ministerium gegenüber mitteilen. Die Eingaben werden dann bis Anfang 2015 bewertet. 

 

Bevor es zur Kabinettsentscheidung kommt, erfolgt im Frühjahr 2015 die parlamentarische Beteiligung des Landtages. „Als SPD-Fraktion werden wir den Vorschlag des LROP und die Eingaben gründlich abarbeiten um dann auch die regionalen Interessen zu berücksichtigen“, so Santjer. Er verspricht weiter, dass die SPD-Fraktion eine eigenständige Anhörung initiieren werde.

Für die Sozialdemokraten habe die kommunale Selbstverwaltung eine große Bedeutung. "Deshalb werden wir uns dafür einsetzen, dass das zukünftige LROP differenzierte und passgenaue Lösungen der örtlichen Eigenentwicklung ermöglicht“, betont Santjer.

 

Die Frage der Akzeptanz der Energiewende stelle sich z.B. bei der Frage, wie wichtig den Bürgerinnen und Bürgern Abstände von Windkrafträdern zur Wohnbebauung sind: "Ziel muss es sein, eine Lösung dafür zu finden, wie Erneuerbare Energien ausgebaut werden können und gleichzeitig die Akzeptanz vor Ort bleibt."

 

Weiter sei sich die SPD-Fraktion darüber im Klaren, dass im Hinblick auf die Gebietskulisse der Moorerhaltung das vorhandene Kartenmaterial auf die Einhaltung der herangezogenen Kriterien (z.B. bisher 1,30 Meter Torfmächtigkeit) zu prüfen ist.

 

Auch wenn der Moorerhalt einen besonderen Stellenwert bekommen werde, müssten die Interessen der Landwirtschaft und der Landbesitzer Berücksichtigung finden. Santjer geht davon aus, dass es mit der SPD-Landtagsfraktion keine rechtlichen Einschränkungen der bestehenden landwirtschaftlichen Bewirtschaftung durch das LROP geben wird. Nach seiner Auffassung kann eine Wiedervernässung von Mooren nur dann erfolgen, wenn die ausdrückliche Zustimmung des Eigentümers erfolgt oder sich die Flächen in Landesbesitz befinden.

 

"Ich werde alles in meiner Macht Stehende dafür tun, dass uns ein guter Weg für einen besseren Umwelt- und Klimaschutz gelingt und dabei die Interessen der Landwirte berücksichtigt werden" verspricht Santjer.

SPD Hechthausen für Bürgerdialog

16. 10. 2014. Die SPD Hechthausen stellt im Gemeinderat den Antrag, künftig ein "Gemeindeforum" einzurichten, um den Bürgerdialog zu intensivieren. Dort sollen größere Projekte wie zum Beispiel die geplante Bau einer neuen Straßenbrücke über die Oste diskutiert werden.

Leader-Ideenwerkstatt in Oberndorf

16.10. 2014. Die nächste Bürgerwerkstatt zum Regionalen Entwicklungskonzept (REK) Kehdingen-Oste im Rahmen des Leader-Prozesses naht. Sie findet diesmal an der Oste statt: am Freitag, 24. Oktober, 17 bis 21 Uhr, und am Sonnabend, 25. Oktober, 10 bis 17 Uhr, in der ehemaligen Kiebitzschule in Oberndorf.

 

Das REK ist ein Entwurf für die zukünftige Entwicklung und die strategische Ausrichtung der Region zwischen Elbe und Oste. Für Themen wie den demographische Wandel, die wirtschaftliche Entwicklung und Natur- und Klimaschutz werden Ziele formuliert und Projektideen gesucht.

 

Dabei ist die Mitarbeit der Bürger gefragt. Bei der Auftaktveranstaltung in Drochtersen Mitte September wurden Stärken und Schwächen herausgearbeitet und erste Strategieansätze entwickelt. Nun gilt es, die Strategie zu verfeinern und konkrete Aktionspläne aufzustellen. Aus den Ergebnissen wird dann das REK im Planungsbüro, dem Institut für Partizipatives Gestalten, erarbeitet.

 

Anmeldung erbeten bis zum 20. Oktober, damit die Verpflegung geplant werden kann. Kontakt und Anmeldung: IPG, Benjamin Möller, Moltkestr. 6a, 26122 Oldenburg, Tel.: 04487 999690, Email.

Meyer im Cuxland: So spannend kann Agrarpolitik sein

Der Saal war bis zum Bersten gefüllt

7. 10. 2014. Nur selten sind im Cuxland so informative und spannende Veranstaltungen zu erleben wie heute Abend in Langen-Sievern: Zu verdanken war das dem Initiator, dem Cuxhavener SPD-Landtagsabgeordneten Uwe Santjer, sowie dem grünen Agrar- und Verbraucherminister Christian Meyer als dem Referenten des Abends - und wohl über 200 politisch interessierten Landwirten, die, von ihrem Verband mobilisiert, den Gasthaus-Saal und dessen Nebenräume bis zum Bersten füllten. Das Publikum - zu 90 Prozent Männer - erlebte einen souverän auftretenden und ungemein faktensicheren Politiker. 

Dass Meyer als Verbraucherminister populärer ist als jeder seiner Vorgänger, ist seit längerem bekannt. Dass er die Existenzsorgen der 80 Prozent kleinen und mittleren bäuerlichen Betriebe ernst nimmt, stellte er nun erneut unter Beweis - obgleich die Stimmung zeitweise ein wenig angeheizt wurde vor allem durch einige CDU-Parteigänger im Publikum, die offenbar den Verlust der Regierungsmehrheit und damit auch des Agrarministeriums noch nicht verwunden hatten, und durch Vertreter der Agarlobby, die traditionell eher jenen Großbetrieben zuneigt, deren Subventionierung der Grüne Meyer nun zugunsten der Kleineren zu deckeln trachtet.

Kaum auf Kritik stieß Meyers Einsatz in Sachen Klimaschutz, für den Niedersachsen, wo 95 % des deutschen Torfabbaus stattfinden, eine "nationale Verantwortung" trage. 

Für seine Forderung, beim Moorschutz aber "keinen weiteren Verlust landwirtschaftlicher Flächen" zuzulassen, sei er bereit, sich mit der Torffindustrie wie auch mit dem NABU anzulegen, sagte Meyer.

Auch beim Moorschutz setze er auf Freiwilligkeit und Förderprogramme statt auf irgendwelche Zwangsmaßnahmen wie etwa verordnete Vernässung von Agrarflächen. Und mit Nachdruck stellte der Minister klar: "Ich will weiter hier Milchviehhaltung haben." Sozialdemokrat Santjer (Foto) resümierte: "Auch die Landwirte hier sind alle für Klimaschutz." Aber sie verlangten zu Recht auch die Sicherung ihrer Existenz. Sein Ziel sei es weiterhin, "mit der Landwirtschaft im Gespräch zu bleiben".

In diesem Punkt jedenfalls sah er sich einig mit der CDU-Politikerin Astrid Vockert, wie dem grünen Landwirtschaftsminister "Dank und Anerkennung" zollte, dass er sich vor Ort der Diskussion mit den Betroffenen gestellt habe.

Wegener (SPD): Strandkorb ist nicht genug

17. 9. 2014. Der Städtetourismus boomt, aber für den ländlichen Raum gibt es Nachholbedarf, vor allem was Auslandsgäste betrifft. Dem müsse die Politik Rechnung tragen, sagte der SPD-Tourismusexperte Stefan Zierke am Mittwoch bei einer Tagung zum Thema  "Tourismus an der Küste" in Dorum. 
 
Auch ausländische Gäste schätzten an Deutschland zwar Sicherheit und Sauberkeit, vermissten bei vielen Gastgebern allerdings Freundlichkeit sowie schnelles Internet und gut verkettete Verkehrssysteme samt WLAN in Bussen und Bahnen. Zierke: "WLAN ist wichtiger als Kataloge."
 
Der Cuxland-Touristiker und Wirtschaftsförderer Thomas Lötsch teilte die Analyse von Zierke und hob die Bedeutung des Rad- und des Gesundheitstourismus gerade auch für das Binnenland hervor. Sorge bereite jedoch der Fachkräftemangel: Hier drohe ein "ernsthafter Engpass“.
 
Über der Förderung des Küstentourismus dürfe das Binnenland nicht vernachlässigt werden, forderte der SPD-Kreispolitiker Gunnar Wegener: "Nur im Strandkorb zu liegen wird den Gästen nicht ausreichen."
 
Wichtig seien daher fluss-, rad- und museumstouristische Ziele etwa im Osteland. Gerade dort würden mit "viel Enthusiasmus und ehrenamtlichem Engagement" neue Angebote ausgebaut.
 
Tourismusförderung, forderten andere Redner, müsse zur Pflichtaufgabe der Kommunen akzeptiert werden. Auch SPD-MdL Uwe Santjer betonte, Investitionen in den Tourismus dürften nicht länger als "freiwillige Leistung" gewertet werden.
 
Das Cuxland profitiert jährlich von 4,4 Millionen Übernachtungen von 490 000 Gästen. Wegener: "Zeitweise kommt es damit hier zu einer Verdoppelung der Einwohnerzahl."  

Am 18. 9.: Klimaschutz für das Osteland

8.9.2014. Zu Donnerstag, 18. September, 19.30 Uhr, laden der SPD-Ortsverein Oldendorf-Himmelpforten und das Netzwerk der Energie-Initiativen in der Elbe-Weser-Region zu einer Klimaschutzveranstaltung mit der Bundestagsabgeordneten Dr. Nina Scheer ins Oldendorfer Rathaus.
Unter dem Titel "Energieeffizienz und Wärme-Energiewende vor Ort" erläutert Nina Scheer, die Ansprechpartnerin für Erneuerbare Energien und Umweltwirtschaft in der SPD-Bundestagsfraktion und Tochter des Solarpioniers Hermann Scheer, ihre Sicht auf die Umsetzung der Klimaschutzziele im Bereich Einsparung und Wärmeversorgung. Gerade die neue EU-Förderperiode könne – zusammen mit anderen Fördermitteln – hier Impulse setzen.
"Sicherlich werden die Bürgerinnen und Bürger eigene Projekte für die neue Fördersaison der Leader-Region Kehdingen-Oste zum Thema Klimaschutz entwickeln. Deshalb ist es wichtig, dass möglichst viele zur Auftaktveranstaltung am 19. September nach Drochtersen kommen," erklärt Manuela Mahlke-Göhring, stellvertretende Bürgermeisterin der Gemeinde Himmelpforten.
Das Netzwerk der Energie-Initiativen im Elbe-Weser-Raum ist interessiert an einem  „guten Klima für den Klimaschutz“. Deshalb werden gegenwärtig Kooperationen mit vielen politischen und gesellschaftlichen Gruppen im Land zwischen Elbe und Weser angebahnt und durch konkrete Vorhaben gefestigt. Insbesondere die Einrichtung von Klimaschutzagenturen stehe ganz oben auf der Tagesordnung, sagt Netzwerk-Sprecher und AG-Osteland-Mitstreiter Peter Wortmann.

"Butter nicht vom Brot nehmen lassen"

SPD-Kreispolitiker Gunnar Wegener (Cuxhaven)

5. 9. 2014. Die Menschen im ländlichen Raum dürfen sich von den Metropolen "nicht die Butter vom Brot nehmen lassen". Diese Äußerung einer Diskussionsteilnehmerin widerspiegelte am Donnerstag die Ansicht Hemmoorer, Hechthausener  und Ostener SPD-Mitglieder, die über eine neue Politik zugunsten der Landstriche abseits der Ballungsgebiete berieten. Schulschließungen, Ärztemangel, langsames Internet, Wuchertarife im Nahverkehr - an Anlässen zum Ärger mangelt es nicht. Was tun? Als Referenten zu diesem Thema hatte der SPD-Ortsvorsitzende und Hechthausener Bürgermeister Jan Tiedemann den SPD-Kreispolitiker Gunnar Wegener gewonnen.

Temperamentvoll und engagiert berichtete Wegener über das in Arbeit befindliche SPD-"Aktionsprogramm für ländliche Räume", das unter anderem vorsieht, die allzu metropolenfreundliche derzeitige Förder- und Finanzpolitik "vom Kopf auf die Füße zu stellen", erschwingliche Mobilität als "entscheidenden Faktor" für die Landesentwicklung zu erkennen und das zudem hervorhebt, "dass Politik für ländliche Räume zugleich Politik für die Mehrheit der Bevölkerung ist".

Foto: Mit einem Präsent dankt Jan Tiedemann dem Referenten dafür, dass er im Landkreis und in der Sozialdemokratischen Gemeinschaft für Kommunalpolitik (SGK) als "starke Stimme für den ländlichen Raum" agiert.

 

Der Entwurf des Aktionsprogramms ist hier im Internet verfügbar.

Osten/Hemmoor: Windkraft weiter in der Diskussion

Titelseite der neuen Online-Petition
1 .9. 2014. Die wohl allermeisten Bürger unterstützen die Ablösung der Atomkraft durch erneuerbare Energien. Umstritten sind hingegen etliche Standorte und vor allem die Höhe von Windkraftanlagen - auch an der Oste.
 
Beispiel Osten: Hier hat sich der Rat einmütig dafür ausgesprochen, einen Windpark in Altendorf, an der Orts- und Kreisgrenze, fernab der Bebauung, "einer ernsthaften Überprüfung zu unterziehen und zu berücksichtigen“.
 
In dem von CDU wie SPD empfohlenen „Bürgerwindpark Altendorfer Moor“, rechts und links der B 495, wäre, so der Rat, „eine Belästigung unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger durch Schattenschlag und Geräuschimmissionen ... nahezu ausgeschlossen, da sich hier tatsächlich nur wenige Einzelgehöfte befinden. Die Anbindung dieser Flächen an die vorhandene Infrastruktur ist gegeben.“ Und außerdem: "Dieser Standort erfüllt die vom Landkreis geforderte 5-km-Entfernung zur Schwebefähre bei weitem, wodurch eine Gefährdung des Weltkulturerbetitels uns ausgeschlossen erscheint.“
 
Bekräftigt haben CDU und SPD in Osten dagegen erneut die strikte Ablehnung eines (bebauungsnäheren) Windparks in Isensee, der auch wegen der Nähe zur Schwebefähre bei einer Bürgerbefragung mit überwältigender Mehrheit abgelehnt worden war. 
 
Beispiel Hemmoor: In der Stadt Hemmoor läuft an diesem Donnerstag, 4. September, die Öffentlichkeitsbeteiligung für einen geplanten Windpark mit 186-Meter-Anlagen in Bröckelbeck aus. Während CDU und Bürgerforum jüngst zu einer Info-Veranstaltung eingeladen haben, haben Bürger Unterschriften gegen die Flügelhöhe gesammelt: "Wenn schon ein Windpark in Hemmoor-Bröckelbeck entstehen soll, dann nur mit einer Flügelhöhe bis zu 100 m - wie in der hiesigen Umgebung üblich, z. B. in Bülkau und Oberndorf."
 
Weitergehend ist die Forderung von Gegnern des Projekts, die am Wochenende eine Online-Petition gestartet haben.  Unter dem Titel "Kein Windpark in Hemmoor-Bröckelbeck" heißt es unter anderem: "Der Landkreis Cuxhaven plant in der Gemeinde Bröckelbeck-Hemmoor eine Windparkanlage bestehend aus 6 Anlagen mit einer Höhe von 186 Metern (durch den Höhenunterschied vor Ort ergibt sich eine optische Höhe von über 200 Metern). Dabei erfolgt ein tiefer Einschnitt in die Natur und der Lebensraum von Uhu, Falke, Seeadler, Kiebitz u.a. wird gänzlich zerstört. Darüber hinaus werden die Anwohner durch stetig lärmende Rotoren, Schattenwurf und Lichtblitze (Luftverkehrsgesetze) erheblich beeinträchtigt. Diese Beeinträchtigungen können langfristig gesundheitliche Schäden bei den Anwohnern verursachen.“ 
 

HVV: Leichter Optimismus in Hemmoor

Benachteiligte Zone (hellblau) zwischen HVV und VBN

27. 8. 2014. "Leichter Optimismus" erfüllt die SPD-geführte Mehrheitsfraktion im Samtgemeinderat Hemmoor angesichts der jüngsten Entwicklungen in Sachen HVV-Erweiterung. Das berichtet heute die NEZ über die Halbjahresbilanz des Vorsitzenden und des Geschäftsführers der SPD/Grünen/BgH-Gruppe im Hemmoorer Samtgemeinderat, Uwe Dubbert und Jan Tiedemann

 
Mit der gutachtlichen Prüfung einer großen Lösung zur HVV-Erweiterung lasse sich nun das Land "erstmals in die Pflicht nehmen".
 
Seit fast zehn Jahren fordert die SPD einen Anschluss unter anderem der Bahnhöfe Hemmoor und Hechthausen an den HVV (siehe Archivseite).

Ansturm auf Shantykonzert und Butterkuchen

10. 8. 2014. Schöner Erfolg für den Geschichts- und Heimatverein Hemmoor und seinen neuen Vorsitzenden (und bewährten Shantychor-Vormann) Rainer Kupke: Das zweite diesjährige Backfest auf dem Gelände an der Kulturdiele, ausgerichtet om Shantychor Hemmoor mit Unterstützung der "Jeetzelstaker" aus Hitzacker, fand einen kaum je erlebten Zuspruch. 

 
Weit über 400 Besucher - darunter auch Bürgermeister Hans Wilhelm Saul (SPD) - erfreuten sich an Seemannsliedern und Seemannsgarn sowie an frischem Butterkuchen aus dem Steinofen oder nutzten die Gelegenheit, zum Beispiel das Dinkelbrot von Bäcker Marco Schildt zu probieren oder drei bemerkenswerte museale Angebote zu nutzen: die aktuelle 1914-Ausstellung in der Kulturdiele, das erdgeschichtliche "Hemmoorium" nebenan und das Deutsche Zementmuseum in der Oste-Schute "Hemmoor 3".

Brauers Plädoyer für HVV und Schwebefähre

2. 8. 2014. Ein leidenschaftliches Plädoyer für eine Ausweitung des HVV und für die touristische Bedeutung der Schwebefähre - das sind Schwerpunkte eines Interviews, das NEZ-Redakteur Egbert Schröder mit dem parteilosen Hemmoorer Samtgemeindebürgermeister und Ostefreund Dirk Brauer geführt hat. Das Interview ist in einer Beilage zum 60-jährigen Bestehen der NEZ enthalten, die hier online verfügbar ist. - Im Verlag der NEZ erscheint auch das Osteland-Magazin (hier online verfügbar).

Doppel-Abschied an der Grundschule Basbeck

29. 7. 2014. Am heutigen Dienstag verabschiedete die Grundschule Basbeck ihren Schulleiter Heinz Schlegel. Bereits am Morgen erwarteten ihn die Kinder, Lehrkräfte, Schulmitarbeiter und Eltern zum letzten Tag seines Dienstes, um ihn mit vielen Überraschungen zu verabschieden.
Nach 43 Dienstjahren geht Heinz Schlegel in den Ruhestand. Seit Februar 1993 war er als Schulleiter an der Grundschule Basbeck ein Pädagoge mit einem Herzen am rechten Fleck. Bis zum letzten Arbeitstag zeigte er sich für Neuerungen und Umstrukturierungen aufgeschlossen, etwa für die Einführung des Ganztagschulbetriebs, der in unserer Samtgemeinde den Kinder und Familien sehr zu Gute kommt. Die Grundschule Basbeck ist für die Zukunft somit bestens aufgestellt. Auch die SPD Hemmoor wünscht Heinz Schlegel alles Gute und dankt für sein Engagement.
Auch die Konrektorin Anke Wegner wird die GS Basbeck verlassen. Auch für sie gab es viele Überraschungen und Momente der Rührung. Sie bleibt in unserer Samtgemeinde und übernimmt mit dem neuen Schuljahr die Leitung der Grundschule in Osten. Auch für sie alles Gute und viele schöne Jahre im Schulleben! Text und Fotos: Sabine Wist.

Wachablösung in der SPD Hemmoor

Ortsvorsitzender Jan Tiedemann (l.) dankt Hans Wilhelm Saul (M.)

29. 7. 2014. Wachablösung bei den Hemmoorer Sozialdemokraten: Bürgermeister Hans Wilhelm Saul hat am Montagabend das Amt des Distriktvorsitzenden der SPD in der Stadt Hemmoor niedergelegt, das er 31 Jahre lang innehatte. 

 

Für fast ein Dritteljahrhundert Arbeit im Dienst der Sozialdemokratie dankte am Dienstagabend der SPD-Ortsvorsitzende und Hechthausener Bürgermeister Jan Tiedemann in der Vorstandssitzung des Ortsvereins im Ostener Hotel Fährkrug seinem Hemmoorer Kollegen.
Die Glückwünsche des SPD-Vorstandes begleiten auch Hans Wilhelm Sauls Nachfolgerin: Zur neuen Vorsitzenden des SPD-Distrikts Hemmoor hat die Mitgliederversammlung einstimmig die 45-jährige Ratsfrau und  Chemielaborantin Sabine Wist gewählt (kleines Foto; ein weiterer Bericht folgt). - Schwerpunkt der Arbeit des SPD-Ortsvereins Hemmoor in diesem Sommer soll, wie Jan Tiedemann mitteilte, die Zukunft des ländlichen Raums sein. Diesem Thema soll die nächste Mitgliederversammlung gewidmet sein.

Wer soll das noch ernst nehmen?

27. 7. 2014. Spätestens seit der Kandidat der Hemmoorer CDU die jüngste Samtgemeinde-Bürgermeisterwahl gegen den erfahrenen parteilosen Amtsinhaber Dirk Brauer verloren hat, üben sich einige der Wortführer der C-Partei mit maßlosen Angriffen auf den wiedergewählten Samtgemeindebürgermeister, mit teils justitiabler Wortwahl, in Scharfmacherei und Ehrabschneiderei. In der jüngsten Ratssitzung reichte es nicht nur Brauer, sondern auch unabhängigen Beobachtern.
 
Insbesondere die Attacken des jungen Stadtvorsitzenden könnten "zum Bumerang" und für die CDU "zum Verhängnis" für die CDU werden, warnte bereits die "Niederelbe-Zeitung". Es sei "legitim und menschlich verständlich", wenn Brauer nun zum Gegenangriff übergehe und seinen Kritikern vorwerfe, "das politische Klima zu vergiften", schreibt NEZ-Kommunalexperte Egbert Schröder. 
 
Auch gelegentliche Beobachter der Hemmoorer Rathauspolitik können das Urteil der NEZ nur unterstreichen: "Welcher Bürger soll einen solchen Rat noch ernst nehmen, in dem persönliche Animositäten und Eitelkeiten oft genug eine sachlich geführte Debatte erschweren oder gar unmöglich machen?"
 
Für die Sozialdemokraten warf deren Ratsherr Hendrik Golkowski der CDU vor, "mit Kanonen auf Spatzen" zu schießen. Brauer selber gab in der Ratssitzung seine wochenlang geübte Zurückhaltung auf und fragte: "Soll das die neue Form der politischen Auseinandersetzung sein oder kommt es den Wortführern nur darauf an, einen Effekt in der Öffentlichkeit zu erzielen? Dazu ist offenbar jedes Mittel recht. Sie vergiften mindestens fahrlässig das politische Klima und fördern mit Ihrer Kampagne die Politikverdrossenheit."
 
Dirk Brauer weiter an die Adresse der CDU-Scharfmacher: "Sie schrecken die Bürger davon ab, sich politisch zu beteiligen, bestätigen das Vorurteil, dass Politik ein schmutziges Geschäft ist, und sorgen dafür, dass sich andere Kommunen mit Grausen abwenden."

Himmelpforten: Fest der Kulturen war ein voller Erfolg

15. 7. 2014. Aus der Nachbarschaft: Als vollen Erfolg kann der SPD-Ortsverein Oldendorf-Himmelpforten sein 2. Fest der Kulturen werten, das am Wochenende im Park der Villa von Issendorff gefeiert wurde. "Orientalische Musik, asiatische Tänze und eine Lesung mit dem deutsch-türkischen Dichter Nevfel Cumart lockten Hunderte," berichtet der Stader Tageblatt: "Die Organisatoren Manuela Mahlke-Göhring und Marc-André Wolfkühler boten nicht nur einen Nachmittag mit viel Unterhaltung, sondern schafften auch einen Raum für Begegnungen zwischen Menschen unterschiedlicher Kulturen." - "Musik, Sonne, kühle Getränke und nette Gespräche - das Fest war auch in diesem Jahr wieder ein Volltreffer," freut sich auch einer der prominenten Besucher, der Stader SPD-Spitzenmann Oliver Kellmer (Foto l.): "Die Genossinnen und Genossen hatten ein volles Haus (oder besser einen vollen Garten) und viele fröhliche Gesichter. Ob beim Ponyreiten, Kindermalen, bei der Hüpfburg, beim Zauberer, den musikalischen Gästen oder der Lesung von Nevfel Cumart, jeder kam auf seine Kosten."

Pflege geht Weil "unter die Haut"

8. 7. 2014. Die schlechte Bezahlung und Arbeitsbelastung von Pflegekräften gehe ihm unter die Haut, sagte Ministerpräsident Stephan Weil nach einem Besuch in den Stader Elbe Kliniken bei einem abendlichen Bürgergespräch. 
 
Weniger Verständnis zeigte der SPD-Politiker, wie das Stader Tageblatt berichtet, für die Proteste von Studienräten gegen eine Wochenstunde Mehrarbeit. Den Beamten, die das Bürgergespräch zu dominieren versuchten, hielt der Ministerpräsident entgegen, "dass das Stundendeputat für Gymnasiallehrer in Niedersachsen im Bundesvergleich immer noch im unteren Drittel" liege.

Windpark wieder auf dem Tisch

Größenvergleich Windpark / Schwebefähre

19.6. 2014. Vier Wochen lang öffentlich ausgelegt wird vom 3. Juli an die jetzt vom Cuxhavener Regionalausschuss verabschiedete neue Windkraftplanung, in die der Kreis, wie angekündigt, das Projekt Osten-Isensee wieder aufgenommen hat, das nach einem Ostener Bürgervotum - auch angesichts der Nähe der potentiellen Welterbestätte Schwebefähre - zunächst nicht berücksichtigt worden war. 

 
Nicht einbezogen in die Windparkplanung des Kreises ist hingegen das Projekt Bürgerwindpark Altendorfer Moor (ebenfalls Osten), obwohl es "weniger umstritten" (NEZ) ist. Die endgültige Entdcheidung obliegt dem Cux-Kreistag. Abbildung: Nikolas Ruhl.

Dubbert: HVV muss Chefsache werden

14. 6. 2014. Das Osteland darf nicht länger eine der letzten verbundfreien Zonen Deutschlands sein! Daher setzten sich SPD-Kommunalpolitiker seit vielen Jahren für eine HVV-Erweiterung ein (siehe Archiv).

 
Nachdem durch Initiative der rot-grünen Landesregierung endlich Bewegung in die Angelegenheit gekommen ist, sei der Kreis Cuxhaven gefragt. Landrat Kai-Uwe Bielefeld muss das Thema endlich zur "Chefsache" machen, fordert der Hechthausener SPD-Kreispolitiker Uwe Dubbert in einer Presseerklärung.

"Die Stadt ist attraktiver geworden"

Mai  2014. Endlich: Die feierlich eröffnete Skater-Anlage unweit des "Güterschuppens" am Hemmoorer Bahnhof macht die Stadt für Jugendliche ein Stück weit attraktiver. "Skateboarder, Inliner und BMX-Cycler können sich hier nach Herzenslust austoben," freut sich auch SPD-Ratsfrau Sabine Wist.
Der Wunsch nach einer Skateranlage war im seinerzeit neu eingerichteten Kummerkasten des Hemmoorer Rathauses geäußert worden. Wie Bürgermeister Hans Wilhelm Saul (SPD) in seiner Festrede sagte, folgten dann auch schon bald Beratungen mit Jugendlichen und mit Stadtdirektor Dirk Brauer sowie Vertretern des Jugendtreffs. Nach dem Grundsatzbeschluss zum Bau musste im Frühjahr 2012 zunächst ein Standort gefunden und bis zur Baugenehmigung noch die eine oder andere Hürde bewältigt werden. Erfreulicherweise wurde eine zentrumsnahe Lage ermöglicht, so dass nun dem Fun-Sport für Anfänger und Könner nichts mehr im Wege steht - nach dem Urteil auch der SPD-Stadtratsfraktion ein gutes Beispiel dafür, dass Wünsche von Jugend und Sport in der Ostestadt Gehör finden.

Basbecker Mensa eingeweiht

Mai 2014. Die Mensa an der Basbecker Grundschule ist mit einem schönen Rahmenprogramm der Grundschüler von Samtgemeindebürgermeister Dirk Brauer und Schulleiter Horst Schlegel eingeweiht worden. 
Die beeindruckende Anzahl der Nutzer zeigt schon heute, dass es richtig war, für die Mensa an der Grundschule einen Anbau zu errichten. Die CDU Hemmoor hat sich immer gegen einen Anbau ausgesprochen und einen Umbau gefordert. Wäre man dem gefolgt, hätte die Grundschule barrierefreie Klassenräume im Erdgeschoss verloren und ein differenzierter Unterricht in Gruppen wäre nicht möglich gewesen. Der Rat hat es sich nicht leicht gemacht, es wurden sieben Varianten diskutiert. Mit der nun verwirklichten Lösung ist die Ganztagsgrundschule Basbeck für die Zukunft gut aufgestellt

Ein Traum ist wahr geworden

Mai 2014. Neuer Radweg fürs Osteland: Vor mehr als 200 Bürgern, darunter auch eine Radler-Delegation des ADFC Cuxhaven, hat der Hechthausener Bürgermeister Jan Tiedemann (SPD) am 1. Mai den neuen Radweg Hechthausen - Lamstedt eingeweiht. Tiedemann hocherfreut: "Ein Traum ist wahr geworden".Ebenso wie sein Lamstedter Amtskollege Manfred Knust (CDU) hob Tiedemann die Hilfe des Landes sowie die gute Zusammenarbeit zwischen den Nachbarorten hervor und würdigte insbesondere die Verdienste der beiden Amtsvorgänger, der Ehrenbürgermeister Bodo Neumann und Werner Meyn, die sich jahrzehntelang für das 1,8-Millionen-Projekt eingesetzt hatten - ein beachtlicher politischer Erfolg übrigens angesichts des nur 5 Millionen Euro umfassenden niedersächsischen Jahresetats für Radwegeneubau. Jan Tiedemann appellierte an die Lamstedter Kommunalpolitik, weiter zum Wohl beider Gemeinden eng zu kooperieren - zum Bespiel beim Kampf für eine Einbeziehung des Ostelandes in den Hamburger Verkehrsverbund (HVV), für die sich auch Samtgemeinde-Bürgermeister Dirk Brauer (parteilos) seit Jahren engagiert. Auf Facebook kommentiert Leserin Birgit Blohm: "Super!!! Den Radweg hätte ich gern schon vor 10 Jahren gehabt... war immer sehr beunruhigt, wenn die Kinder auf der Straße zu Schule oder Freunden gefahren sind!"
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